W2-Universitätsprofessur (w/m/d) für Translationale Bildgebung in der Neuroonkologie

für Translationale Bildgebung in der Neuroonkologie

 

An der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln ist in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich unter den Einstellungsvoraussetzungen des § 36 des Hochschulgesetzes (HG) des Landes Nordrhein-Westfalen zum nächstmöglichen Zeitpunkt erstmalig eine

 

W2-Universitätsprofessur (w/m/d)für Translationale Bildgebung in der Neuroonkologie

 

zu besetzen.

 

Die Berufung erfolgt nach dem Jülicher Modell in einem gemeinsamen Verfahren der Universität zu Köln und des Forschungszentrums Jülich. Durch die Professur soll die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Neurowissenschaften und Medizin des Forschungszentrums Jülich (INM-3) und der Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Universität zu Köln verstärkt werden.

 

Der Schwerpunkt der Professur soll in der Erforschung des Potentials der translationalen neuro-onkologischen Bildgebung unter besonderer Berücksichtigung der MRT-PET-Hybrid-Methodik und der Hochfeld-MRT und Einsatz innovativer Verfahren zur Datenanalyse zur Entwicklung neuer diagnostischer Ansätze einschließlich der Entwicklung von bildgebungsbasierten Biomarkern liegen. Hierzu ist die enge Kooperation innerhalb des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin (insbesondere INM-2, INM-4 und INM-5), aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Forschungsschwerpunkten bzw. - themen (Connectomics, Radiomics, Machine Learning, Künstliche Intelligenz) und die Nutzung vorhandener Infrastrukturen (PET-Zentrum, HAICU) erwünscht. Die Professur soll so die grundlagen- und klinisch-orientierte Erforschung des Potentials der Bildgebung mit der klinischen Neuroonkologie zusammenführen. Entsprechend wird ein hervorragendes wissenschaftliches Profil auf dem Gebiet der Neuroonkologie, insbesondere der translationalen neuroonkologischen Bildgebung, erwartet. Zudem wird die Bereitschaft zu einer engen Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Institutionen (insbesondere dem Centrum für integrierte Onkologie (CIO), dem Zentrum für Molekulare Medizin (CMMC) und den Fakultätsschwerpunkten der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln gewünscht.

 

Mit der Professur verbunden ist die Leitung einer Arbeitsgruppe für Translationale Bildgebung in der Neuroonkologie im INM-3 sowie im Nebenamt eine oberärztliche Tätigkeit im Bereich Neuroonkologie an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln, wofür die Facharztanerkennung „Neurologie“ Voraussetzung ist. Die Zusatzbezeichnung „Medikamentöse Tumortherapie“ wäre von Vorteil.

 

Weitere Voraussetzungen für eine Bewerbung sind umfangreiche Erfahrungen und besonderes Engagement im Unterricht von Studierenden der Medizin und die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung des Modellstudiengangs Medizin und anderer Studiengänge, an denen sich die Medizinische Fakultät beteiligt. Mit der Berufung ist eine Lehrverpflichtung im Umfang von zwei Semesterwochenstunden (z. B. Modellstudiengang Medizin und/oder Studiengang Neurowissen-schaften) an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln verbunden.

 

Die Universität zu Köln fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Wissenschaftlerinnen sind besonders zur Bewerbung eingeladen und werden nach Maßgabe des LGG NRW bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellten sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

 

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Auflistung der abgehaltenen Lehrveranstaltungen (nebst Evaluationen) und sonstige Nachweise der Lehrqualifikation, Lehrkonzept, Forschungskonzept, Verzeichnis der Veröffentlichungen sowie Sonderdrucke der fünf wichtigsten Publikationen nebst Zeugnissen und Urkunden) bis zum 29.11.2019 an den Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, 50924 Köln, zu richten. Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über das Berufungsportal der Universität zu Köln (https://berufungen.uni-koeln.de).